Weltallschönheiten


Schon als Kind faszinierten mich Naturereignisse wie z. B. Gewitter ganz ernorm. Sobald ein solches Ereignis
im Anzug war,  lief ich schnurstracks zu einem Speicherfenster und betrachtete mir die Naturgewalten.

An diesem Fenster hing ich auch des Nachts und versuchte mit blossem Auge - später mit einem Feldstecher -
die Geheimnisse der Sternbilder, der Nebel und der fernen Sonnen zu entdecken und fror mir manche klare Winternacht fast die Ohren ab.

Heutzutage liefern das Hubble-Space-Teleskop und das VLT auf dem Cerro Paranal derartig schöne und scharfe Fotos aus allen Tiefen des Weltalls, dass man sich die kalten Nächte und das Zähneklappern an Speicherfenstern und anderen lichtarmen Örtlichkeiten sparen kann.

Mich faszinierten immer die Fragen: Gibt es Leben im Weltall ? Mich würde es sehr wundern, wenn nicht. Wie es aussieht ? Ob es ebenfalls auf Kohlenstoff-verbindungen basiert ? Ob sein Denken so strukturiert ist, dass es uns überhaupt registriert - oder lebt es geistig in einer ganz anderen Dimension ? Nur wer wenigstens versucht es herauszufinden, wird wohl auch irgendwann einmal eine Antwort bekommen. Deshalb werkelt mein PC Tag und Nacht im Seti-Projekt mit und arbeitet Radiosignal-Blöcke des Arecibo-Teleskops ab.

Aufnahmen eines Neutronensterns
im Röntgenlicht - als Video anzusehen
auf der  chandra-HP



unser Milchstrassen-Zentrum
 

simulation des zusammenstosses des andromedanebels mit unserer milchstrasse in ferner zukunft

Weltall-LINKS:
Hubble-Gallerie
VLT-Gallerie
www.astronomie.de
 



Gedanken zum Leben, zum Universum und dem ganzen Rest, bringen einen auch dazu, sich
über den eigenen Planeten mehr Gedanken zu machen, was der Club of Rome auch dauernd
tut und schon 1975 gehaltvolle Trendberechnungen zur Zukunft berechnen liess. So furchtbar
positiv waren sie nicht, wenn sich nichts grundlegendes ändert, und die neuen Berechnungen
von 2000 sehen für die nächsten 50-100 Jahre auch nichts weltbewegend Gutes voraus.
 

und hier 2 Szenarien-Berechnungen aus "die Grenzen des Wachstums"
ausgehend von 1995
Szenario 1: nix passiert und alle raffen weiter wie bisher
Szenario 2: vor allem die Industriennationen und Konzerne kommen zur Einsicht
und beginnen auf Nachhaltigkeit zu setzen, was langfristig auch ihre Gewinne sichern würde.

Leider sehe ich nicht, dass trotz aller Bemühungen intelligenter Menschen, irgendeine Strategie-
Änderung eingetreten wäre; also ist anzunehmen, dass Szenario 1 eintreten wird und unsere
Weltallschönheit "Blauer Planet" ein eher höllischer Ort werden wird, für die, die das ganze
überleben werden.